Lifestyle

Beauty für meine Fenster: Fenstersauger von Leifheit*

Einen Fenstersauger habe ich bislang als unnötiges Gimmick abgetan, und das obwohl ich schon ein kleiner Technik-Freak bin. Doch einmal den Leifheit Dry & Clean ausprobiert, hänge ich direkt „an der Nadel“ und möchte nie wieder ohne meinen Fenstersauger sein! Natürlich kann ich es auch nicht lassen, Dir sofort alle Details auf die Nase zu binden und den Dry & Clean ausführlich vorzustellen:

Heute gibt es daher  aus der Kategorie „The beauty and the Haushaltsbeast“ einen etwas anderen Blogbeitrag. Haushaltsaufgaben sind für mich immer eher eine Last als eine Freude. Ich bin zwar glücklich, wenn hinterher alles ordentlich und rein ist, aber es hat für mich nichts Meditatives oder Erholsames stundenlang den Boden zu wischen, Gläser zu polieren oder Fenster zu putzen. Und je eher etwas mit Glas zu tun hat, desto eher trete ich die Aufgabe „bereitwillig“ an meinen Mann ab 😉 Aber so oft wie wir unsere Dusche putzen müssen, ist das auf Dauer keine Lösung. Ein Haushaltsgerät, das beim Fenster (und Glas und Fliesen) putzen hilft, muss her. Und ich kann schon verraten: ich will nie wieder ohne meinen Leifheit Fenstersauger Dry & Clean leben! Es ist gigantisch, wie einfach und schnell Fenster putzen jetzt ist. Wenn ich das vorher gewusst hätte, hätten wir schon seit Jahren so ein Teil. Aber langsam, der Reihe nach….

Fenstersauger – Reviews im Internet

Vorab habe ich eigentlich schon lange mit dem Kauf eines Fenstersaugers geliebäugelt. Bei meinen Recherchen bin ich vorwiegend auf die Geräte von Kärcher und Leifheit aufmerksam geworden, doch welcher jetzt genau? Und welches Modell? Die Auswahl überforderte mich zugegebenermaßen. Und die Reviews, die ich bevorzugt auf Amazon lese (einfach weil es dort so viele verschiedene Meinungen gibt), schwankten  für meine Begriffe stark. Manche schwören auf die eine Marke, anderen sind die Geräte zu schwer und viele schrieben, dass sie keine streifenfreien Ergebnisse erzielen können. Aber genau das wollen wir doch, und so dachten wir, dass ein Fenstersauger nicht das Richtige für uns sei. Ich hätte einfach mal einen kaufen sollen, statt so skeptisch zu sein. Aber dank Gofeminin darf ich ja nun den Leifheit Fenstersauger Dry & Clean testen – und kann Dir disee Entscheidung hoffentlich erleichtern.

 

Unsere (Fenster-)Putzgewohnheiten

Wir putzen unsere Fenster 2-4 mal im Jahr, ein wenig hängt es auch vom Fenster ab – nicht alle werden gleich schnell dreckig bei uns. Was wir viel öfter putzen ist unsere Dusche, denn wir haben sehr kalkhaltiges Wasser – ein Fluch… Und auch der Badezimmerspiegel könnte eigentlich fast täglich geputzt werden, von Glastüren und Fettfingern fange ich jetzt gar nicht erst an… Dabei ist uns Schnelligkeit ein bisschen wichtiger als perfekte Ergebnisse. Natürlich ist ein streifenfreies Ergebnis gefragt, aber wenn ich dafür eine Stunde polieren muss, ist es mir das nicht Wert! Der Leifheit Dry & Clean verspricht nun sogar beides: schnell und streifenfrei – wir sind gespannt und nehmen das Testpaket genau unter die Lupe:

 

Der Lieferumfang

Der Leifheit Fenstersauger Dry & Clean kommt im Standard-Lieferumfang mit einer großen (28 cm) und einer kleinen Düse (17 cm) zum Fensterputzen, einem Ladegerät und einer Bedienungsanleitung. Eine wirklich nur grundlegende Ausstattung, die aber für meine Bedürfnisse ausreicht. Die große Düse passt für meine Fenster und die Dusche/Fliesen, eben alle größeren Flächen. Die kleine Düse nutze ich für kleinere Spiegel, also eher selten. Aber bei Sprossenfenstern ist sie unabdingbar!

Vor dem ersten Benutzen ist eine Runde Aufladen angesagt. Dazu stellt man das Gerät einfach hin (der Fenstersauger steht von alleine, ohne Hilfsmittel!) und steckt das Ladegerät vorne ein und den Stecker in die Steckdose. Eine grüne Kontrolllampe leuchtet. Außer der Kontrolllampe, einem An-/Aus-Knopf gibt es auch nicht viel „Gedöns“ an dem Gerät.

Es gibt einen Knopf, den man drücken muss, wenn man die Düse wechseln will, einen Knopf für das Entnehmen des Wassertanks und den Anschluss für das Ladegerät.

Knopf zum Wechseln des Aufsatzes am Leifheit Fenstersauger Dry&Clean
Knopf zum Wechseln des Aufsatzes bzw. der Düse am Leifheit Fenstersauger Dry&Clean

Seitlich gibt es noch einen Stöpsel, den man ziehen kann, wenn man das Wasser aus dem Tank entleeren möchte, ohne den Tank zu entnehmen. Ich habe das noch nicht benutzt, da ich meine Fenster nie alle an einem Stück putze – eine Gewohnheit, die noch aus der „fernen“ Zeit stammt, als Fensterputzen noch viel länger dauerte 😉

Entleeren des Tanks zwischendurch: einfach an der schwarzen Lasche ziehen!

 

Jetzt aber zum Einsatz:

 

Leifheit Fenstersauger Dry & Clean im Einsatz

Ich nutze einen großen Microfaserhandschuh oder ein Microfasertuch zum „Einsauen“ der Fenster. Microfasertücher sind eh der Hit, ich schwöre auch beim Abschminken auf sie. (Übrigens einer der meistgelesenen Artikel auf dem Blog!) Auf Putzmittel hingegen verzichte ich weitestgehend, es geht nämlich auch einfach wunderbar ohne! Das spart mir Geld, Arbeit und schont sowohl meine Hände als auch die Umwelt. (Bei einem Versuch mit herkömmlichen Fensterreiniger hatte ich übrigens Probleme mit Schlieren und habe daher einfach das Putzmittel wieder abgewaschen!)

Nachdem ich das erste Fenster also mit warmem Wasser abgewischt und tropfnass hinterlassen habe, kommt der Leifheit Fenstersauger Dry & Clean zum Einsatz. Ich schiebe den Regler von off auf on und er surrt los. Sobald ich ihn an das Fenster drücke, wird er merklich lauter und gibt jetzt richtig Gas – das ist die sogenannte „Standby-Automatik“ – ein Begriff den ich etwas irreführend fand… Es ist einfach so, dass das Gerät automatisch Leistung spart, sobald grade kein Fenster geputzt wird. Das wird über den Anpress-Druck realisiert, den man beim Putzen ausübt: kein Druck, weniger Saugleistung. Das finde ich richtig super, denn so wird nicht nur Strom gespart, sondern man kann auch mit einer Akkuladung viel länger auskommen und in unserem Falle sogar alle Fenster im Haus auf einen „Wisch“ erledigen. Ich drücke die Gummilippe also mit mittlerer Kraft an die Scheibe/Fliese/Oberfläche und ziehe das Gerät nach unten. Nach der letzten Bahn ziehe ich ganz unten noch einmal quer von links nach rechts, um auch die Reste, die ich im oben-/unten-Modus nicht gut erreichen kann (weil z.B. eine Fensterbank im Weg ist), zu „saugen“. Wenn man längere Zeit nicht putzt, aber vergessen hat den Fenstersauger abzuschalten, macht er das übrigens automatisch selbst!

Abschließend reinige ich den Tank. Das ist tatsächlich das „komplizierteste“ an dem ganzen Vorgang, aber kompliziert ist vollkommen übertrieben, es ist auch kinderleicht machbar:

Zuerst nehme ich die Düse ab, dann nehme ich den Tank vom eigentlichen Gerät ab. An der Unterseite gibt es eine große Grifflasche an der ich kräftig ziehe. Man muss schon etwas Kraft dafür aufwenden, beim ersten Mal hatte ich erst etwas Angst, etwas kaputt zu machen, aber das war völlig unbegründet.

Mit der Lasche zieht man dann die „Innereien“ aus dem Tank und kann alles (Düse, Tank und Innereien – natürlich nicht die Technik an sich 😉 ) unter klarem Wasser abspülen. Sehr positiv fällt mir hier auf, dass die Tanköffnung riesig ist. Es gibt keine Pfriemelei, alles ist ganz leicht zu reinigen.

Anschließend lasse ich alles gut trockenen und stelle es dann für den nächsten Gebrauch ins Bad – wo bei uns das Haupteinsatzgebiet ist.

 

Das Putzergebnis

Ich hatte es ja schon vorweg genommen: ich bin total begeistert von dem Ergebnis. Fensterputzen mit dem Fenstersauger geht rasend schnell – wenn ich per Hand putze brauche ich vorneweg dreimal so lange, wenn das nur reicht. Das mag auch daran liegen, dass ich nie eine begabte Fensterputzerin war und gleichzeitig aber besonders kritisch mit Schlieren und Tropfen. Wenn man wirklich ein 100% streifen- und tropfenfreies Ergebnis möchte, ist zwar auch hier Präzisionsarbeit gefragt und es geht nicht mehr ganz so zackig. Aber ich persönlich kann mit einer kleinen fleckigen Ecke sehr gut leben, wenn es dafür einfacher und schneller geht.


Streifenfrei ist mein Ergebnis jedes Mal, lediglich in den unteren Ecken der Fenster/Flächen bleiben immer ein paar Tröpfchen übrig, aber wie gesagt: das finde ich aufgrund der hohen Zeitersparnis und dem ansonsten tadellosen Ergebnis nicht schlimm. Wenn Du nicht so kalkhaltiges Wasser hast, wird das evtl. bei dir auch gar nicht auftreten! Ich überlege mir beim nächsten Mal einmal gefiltertes Wasser auszuprobieren.
Der zweite große Bonus: es macht Spaß! Zack zack zack, Fenster sauber, juchhe. So viel Freude hatte ich noch nie beim Fensterputzen. Ganz ehrlich, das hätte ich nicht gedacht!
Anschließend sieht man das Ergebnis der Putzbemühungen auch im Tank: was für eine Dreckbrühe! Ein sehr befriedigender Anblick.

Was mir fehlt aka Meckern auf hohem Niveau

Ich wünsche mir noch eine praktische Aufbewahrungsmöglichkeit für den Leifheit Fenstersauger Dry & Clean – eine Ladestation an der Wand fände ich super, denn irgendwie weiß ich nie so richtig wohin mit dem Ladegerät, damit es dann wieder griffbereit ist. Ansonsten gibt es eine große Zubehör-Auswahl zu bestellen: der Verlängerungsstiel, ein passender Eimer, einen extra Glasreiniger, etc.

 

Mein Fazit

Der Leifheit Fenstersauger Dry & Clean ist innerhalb nur weniger Tage zu unserem Lieblingshaushaltsgerät geworden. Wir sind sehr dankbar, dass unser Fensterputzen jetzt rasend schnell geht und nicht mehr einen halben Tag verschlingt! Und mit dem Putzergebnis sind wir auch überaus glücklich, wirklich streifenfrei in no-time, dass das klappt hätten wir nicht gedacht!
In diesem Sinne: Unsere Fenster sind sauber, es kann regnen 😉

Leifheit Fenstersauger Dry & Clean kaufen

Der Fenstersauger kostet laut Hersteller 69,99 Euro in dieser Version, aber oftmals bekommst Du ihn wesentlich günstiger, z.B. mit viel Zubehör in einem Paket für ca. 48 Euro bei Amazon**  oder in der Standard Version ebenfalls bei Amazon** für 45 Euro.

 

* Gofeminin und Leifheit haben mir freundlicherweise den Leifheit Fenstersauger Dry & Clean kostenfrei zum Testen zur Verfügung gestellt.

** Referral-Links. Wenn Du etwas über diesen Link kaufst, bekomme ich eine kleine Provision. Dich kostet das nichts und ist eine Möglichkeit, Danke für diesen Beitrag zu sagen.

Write a comment